Die THS auf einen Blick

Historie

1920
Gründung der Treuhandstelle für Bergmannswohnstätten im rheinisch-westfälischen Steinkohlenbezirk GmbH, Essen (THS). Gesellschafter sind je hälftig der Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund in Essen (VBI) für die Arbeitgeberseite und für die Arbeitnehmerseite sieben als Treuhänder bestellte Angehörige der bergbaulichen Berufsvereinigungen.

Sie verwaltet unter anderem als Treuhänderin des Reiches das Vermögen, das aufgrund des Beschlusses des Reichskohleverbandes vom 30. Dezember 1919 für den Bergarbeiterwohnungsbau aufgebracht worden ist (Bergmannssiedlungsvermögen).

1933
Die THS wird gemeinnütziges Wohnungsunternehmen und Organ staatlicher Wohnungspolitik.

1945
Bilanz nach dem Krieg: 3.775 völlig zerstörte und 22.874 beschädigte Wohnungen innerhalb der THS-Bestände.

1959
Die THS feiert ihre 50.000 Wohnung seit Gründung.

1973
Die THS erwirbt die Vestisch-Märkische Wohnungsbaugesellschaft mbH (VMW), Recklinghausen, von der Salzgitter AG .

1975
Die THS erwirbt die Glückauf Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH, Lünen, von der Stumm AG

1989
Aufhebung des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes. Die hohe soziale Kompetenz dient aber als Ausgangspunkt der weiteren Markenentwicklung der THS.

1991
Als Anbieter technischer und kaufmännischer Dienstleistungen wird die THS Consulting GmbH (TC) in Essen gegründet.

Beratung und Unterstützung der Mitteldeutschen Braunkohle AG, der Leuna-Werke und der Buna AG bei der Neuordnung der Gebäudewirtschaft nach der Wende.

1994
Daraufhin Gründung der Wohnungsgesellschaft für das Mitteldeutsche Braunkohlenrevier mbH (WGMB), die ihrerseits dann Wohnungsbestände der ehemaligen MIBRAG in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erwirbt.

1995
Erwerb der LEUWO Leuna-Wohnungsgesellschaft mbH, die ihre wohnungswirtschaftlichen Aktivitäten vornehmlich im Chemie-Dreieck Halle-Leipzig-Merseburg entfaltet.

1997
Erwerb der SKIBATRON Gesellschaft für Mess- und Abrechnungssysteme mbH, Herne, und der SKIBA Ingenieurgesellschaft für Gebäudetechnik mbH, Herne

1998
Erwerb der Marienfeld Multimedia GmbH (MMM), Essen

2001
Erwerb der Vestische Wohnungsgesellschaft mbH (VWG), Herne

2002
Erwerb der Baywoge GmbH, Leverkusen

2003
Umzug der THS-Hauptverwaltung auf die ehemalige Zeche Nordstern in Gelsenkirchen.

2004
Die SKIBA Ingenieurgesellschaft mbH wird auf die THS Consulting GmbH verschmolzen.

2005
Die WGMB wird auf die LEUWO verschmolzen.
Erwerb der Rechte für das SOPHIA System und Gründung der SOPHIA Holding GmbH Gelsenkirchen, SOPHIA NRW GmbH Gelsenkirchen und SOPHIA Consulting GmbH Bamberg.

2007
Gründung der SOPHIA Berlin GmbH mit der Stadt und Land Berlin und DEGEWO Gruppe Berlin.

Am 14. Juni 2007 wird ein Vergleichsvertrag zur Ablösung des Bergmannssiedlungsvermögens zwischen der THS und dem Bund, vertreten durch das Bundesministerium der Finanzen sowie das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unterzeichnet. Die notwendige Änderung des Bergmannsiedlungsgesetzes tritt am 13. Dezember 2007 in Kraft.

2008
Aus der Treuhandstelle für Bergmannswohnstätten im rheinisch-westfälischen Steinkohlenbezirk GmbH wird die THS GmbH. Gleichzeitig wechselt das Personal der THS GmbH und der wohnungswirtschaftlichen Tochtergesellschaften Baywoge, Glückauf, VMW und VWG in die neu gegründete THS Wohnen GmbH. Als fokussierte Dienstleistungsgesellschaft übernimmt sie die Bewirtschaftung der Konzernbestände.

Ausbildung

Nordstern

Betriebsrat

Betriebsrat

Vorsitzender
Volker Möller

0209.380.1186
volker.moeller@ths.de

Dienstleistungsgesellschaften